Alte Sorten, Most- und Dörrbirnen

Bayerische Weinbirne

Herkunft: unbekannt, Zufallssämling, 1906 erstmals erwähnt, in Süddeutschland verbreitet Wuchs: stark und gesund wachsend, Krone rundlich, breitoval, dünne herabhängende Zweige Beschreibung: Frucht: sehr groß, flaschenförmig, tafelbirnenförmig, weißlich grün, sonnenseits orange, zahlreiche Lentizellen Geschmack: sehr saftig, süß aber herb, bis 70 Oechsle Reife: Mitte bis Ende Oktober Eigenschaften: wenig Krankheiten, feuerbrandresistent, Blüte etwas empfindlich, einige Wochen […]

Bayerische Weinbirne Read More »

Champagner Bratbirne

Herkunft: schon vor 1500 in der Literatur erwähnt, vermutlich entstanden bei Stuttgart, erste Beschreibung von 1797 Wuchs: Krone mittelgroß, breitoval, kugelig, Fruchtholz hängend und nestartig angeordnet Beschreibung: Frucht: mittelgroß, bergamottförmig, gelbgrüne Frucht, zahlreiche Lentizellen, Schale glatt, wenig Berostung Geschmack: feinherb, weinig, würzig, mittelhoher Gerbstoffgehalt, bis 75 Oechsle Reife: Anfang bis Ende Oktober Eigenschaften: mittlere Feuerbrandanfälligkeit,

Champagner Bratbirne Read More »

Egnacher Mostbirne

Herkunft: Zufallssämling, 1971 in der Mostobstanlage der Obstverwertungsgenossenschaft Egnach (Schweiz) gefunden Wuchs: mittelstark bis stark, kleinkronig, Fruchtholz lang und hängend, problematischer Wuchs Beschreibung: Frucht: mittel bis groß, birnen bis kreiselförmig, Haut glatt, weißgrün, vollreif aufgehellt, Stiel sehr lang, grobkörniges, festes Fleisch Geschmack: mittlerer Zuckergehalt, viele Gerbstoffe Reife: Ende September bis Anfang Oktober, zwischen Gelbmöstler und

Egnacher Mostbirne Read More »

Gräfin von Paris

Herkunft: Züchtung: von William Fourcine, 1882 in Frankreich entstanden Wuchs: mittelstark, Krone geordnet, breitpyramidal, oft gering verzweigt Beschreibung: Frucht: groß bis mittelgroß, birn- bis kegelförmig, grünlich bis gelb, kaum Deckfarbe, sortentypisch berostet Geschmack: bei bester Reife süß und leicht würzig, sonst eher fade, leicht schmelzend, unreif trocken und griesig Reif: Mitte bis Ende Oktober Eigenschaften:

Gräfin von Paris Read More »

Karcherbirne

Herkunft: Zufallssämling aus der Gegend Schwäbisch Hall (Württemberg), 1854 von Lucas erstmals erwähnt Wuchs: stark wachsend, sehr große Bäume mit hochovaler Krone, Krone relativ dicht, dünnes Fruchtholz Beschreibung: Frucht: mittelgroß, flachkugelig, grünlich, später gelb, zahlreiche Lentizellen, einzelne Rostfiguren, Schale rau, grobzellig, fest, Geschmack: würzig, saftig, süß aber zusammenziehend, bis 80 Oechsle Reife: Ende September bis

Karcherbirne Read More »

Kirchensaller Mostbirne

Herkunft: Zufallssämling aus Kirchensall (Hohenlohekreis, Württemberg) Wuchs: starkwüchsig, Krone groß, rundlich-oval, leicht gebogene Leitäste mit vielen Reitern Beschreibung: Frucht: kleinfrüchtig, kreiselförmig, hellgelb bis goldgelb, an Stiel und Kelch berostet Geschmack: fest, herbsüß, hoher Gerbstoffgehalt, bis 80 Oechsle Reife: Ende September bis Anfang Oktober Eigenschaften: wenig Krankheiten, wenig Feuerbrand, schöne Laubfärbung im Herbst, Erträge regelmäßig und

Kirchensaller Mostbirne Read More »

Metzer Bratbirne

Herkunft: Zufallssämling aus Metz (Lothringen), 1883 erstmals beschrieben Wuchs: kräftiger Wuchs, Krone groß und hochgewölbt Beschreibung: Frucht: klein bis mittelgroß, kreiselförmig, sehr stark graubraun berostet, zahlreiche große Lentizellen, , festfleischig, grobkörnig Geschmack: hoher Gerbstoffgehalt, bis 90 Oechsle möglich Reife: Mitte bis Ende Oktober Eigenschaften: sehr gesund, kaum feuerbrandanfällig, einige Wochen haltbar Bemerkungen: sehr gut für

Metzer Bratbirne Read More »

Oberösterreicher Weinbirne

Herkunft: aus Kärnten, wurde 1888 bei der Reichsobstausstellung ausgestellt, anschließend stark vermehrt Wuchs: starker Wuchs, in der Jugend pyramidenförmig, später hochkugelig, mit kräftigen Ästen Beschreibung: Frucht: großfrüchtig, kreiselförmig, vollreif zitronengelb, ohne Deckfarbe, mit zahlreichen Lentizellen, feinzellig Geschmack: süß-herb im Geschmack, bis 75 Oechsle Reife: Mitte Oktober Eigenschaften: leider sehr stark feuerbrandgefährdet, sehr gesunder, kräftiger Wuchs,

Oberösterreicher Weinbirne Read More »

Palmischbirne

Herkunft: unbekannnt; 1598 von Bauhinus als Böhmische Birne zu Boll erwähnt; in Süddeutschland, Österreich, Schweiz verbreitet Wuchs: sehr große Bäume mit starken Ästen, eichenartiger Wuchs, landschaftsprägend Beschreibung: Frucht: klein, kreiselförmig, hellgelb, oft vollständig mit goldenem Rost überzogen, typische helle gelbe Lentizellen Geschmack: süßherb, bis 80 Oechsle, durchaus essbar Reife: Anfang bis Mitte September Eigenschaften: durchaus

Palmischbirne Read More »

Schweizer Wasserbirne

Herkunft: Zufallssämling, vermutlich aus der Schweiz, 1823 erstmals erwähnt Wuchs: starkwüchsig, Hauptäste meist aufrecht, Krone groß, hochkugelig Beschreibung: Frucht: mittelgroß bis groß, kugelförmig, grüngelb, sonnenseits verwaschen trübrot, mit zahlreichen braunen Punkten, grobzellig Geschmack: süßherb bis wässrig, wenig Gerbstoff, saftig, 60 bis 70 Oechsle Reife: Anfang bis Mitte Oktober Eigenschaften: auch noch als Essfrucht geeignet, anspruchslos, große

Schweizer Wasserbirne Read More »